Ein Hubschrauber bringt viele Vorteile

Was wenige wissen und ich auch nicht gerne zugebe ist, dass ich – obwohl ich ein erfahrener Bergsteiger bin – vor etwa drei Jahren einmal in Bergnot geriet. Plötzlich gab es mit zwei Kameraden im unwegsamen Gelände kein vor und kein zurück, das Wetter hatte blitzartig umgeschlagen. Und wie es die Ironie des Schicksals so will – durfte ich erfahren, wie wir durch einen Hubschrauber aus unserer misslichen Lage befreit wurden.

Ich bin also heute doppelt und dreifach dankbar, dass ein findiger Kopf einst den Hubschrauber entwickelte – er ist nicht nur mein Beruf und mein allerliebstes Hobby, er hat mich vor dem Ausharren in der Kälte bewahrt (und meine Frau vor Sorgenfalten). Schließlich erfuhr ich damals am eigenen Leibe die Vorzüge dieses wunderbaren Fluggerätes: Wo für andere Fahrzeuge Schluß ist, kann er noch vordringen – sei es nun für solche Notfälle, oder auch zu logistischen Zwecken (wie zum Beispiel dem Almwirt, dem ich einst einen Nachschub an Lebensmitteln für sich und sein halbes Dutzend ebenso eingeschneiter Gäste bringe musste); einfach dorthin geflogen, gelandet, geliefert.

Das ist sicherlich einer seiner größten Pluspunkte, der nicht nur in hochalpinen Lagen von Nutzen ist: Ein Flugzeug benötigt immer eine Start- und Landebahn, weshalb bei konventioneller Lieferung zumeist die letzte Strecke per LKW absolviert werden muss: das bringt natürlich wieder mit sich all die Risiken der Straße: Staus, Baustellen und auch Pannen – dass man davor in der Luft keine Angst haben braucht, muss ich wohl kaum erwähnen. In jedem Falle kann der Helikopter direkt vom Firmengelände beziehungsweise vor der Haustür abholen und auch wieder absetzen – was ihn sowohl für Frachtaufträge als auch für Personenflüge zu einem nützlichen – ja eigentlich unverzichtbaren – Utensil macht.

Fotoquelle: Heli Transair EAS

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